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Windischgarsten

Windischgarsten im Winter

Windischgarsten

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Windischgarsten

Windischgarsten

Windischgarsten

Windischgarsten im Sommer

 

Windischgarsten präsentiert sich seinen Gästen in der kalten Jahreszeit mit einem schönen Ortszentrum. Windischgarsten mit deinen historischen Herrenhäusern und schmucken Geschäften im Ortszentrum sind beliebte Anziehungspunkte und bieten ein vielfältiges Einkaufs- bzw. Unterhaltungsprogramm im Zentrum der Urlaubsregion Pyhrn-Priel.

Für den Wintersport erreicht man die Skigebiete Wurzeralm in Spital am Pyhrn oder die Höss in Hinterstoder bequem mit dem Auto oder man nützt den Skibus. Zum Skilanglaufen gibt es in Windischgarsten mehrere Möglichkeiten in das Loipennetz einzusteigen und viele Kilometer sportlich oder bequem dem nordischen Sport nachzukommen.

In Windischgarsten wird einem jede Menge geboten, speziell am Abend lässt man sich in einem guten der guten Restaurants und Bars oder im Wellnessbereich der örtlichen Hotels und Gasthöfe Gutes tun.

Das Kulturhaus Römerfeld im Zentrum von Windischgarsten bietet den zahlreichen Veranstaltungen der Region mit einem Saal für ca. 500 Personen genügend Platz.

Windischgarsten

Daten der Marktgemeinde Windischgarsten

602 m Seehöhe
2.350 Einwohner
5 km² Gemeindefläche
Geografische Lage:
47° 43' 16'' N, 14° 19' 51'' O

Tourismusinformation:

Pyhrn-Priel Tourismus GmbH
Hauptstraße 28
4580 Windischgarsten
Tel.: +43 (0)7562/5266
Fax: +43 (0)7562/5266-10
info@pyhrn-priel.net
Öffnungszeiten

Gemeindeamt:

Marktgemeinde Windischgarsten
Hauptstraße 5
4580 Windischgarsten
Tel.: +43 (0)7562/5255-0
Fax: +43 (0)7562/5255-25
gemeinde@windischgarsten.ooe.gv.at
Öffnungszeiten
Bürgermeister: Ing. Norbert Vögerl

Windischgarsten

Windischgarsten

Windischgarsten - Langlaufen

Geschichte der
Marktgemeinde Windischgarsten:

Das römische Windischgarsten "Gabromagus" (= Bocksfeld) lag im SW des Ortes ("Hafnerfeld") und war eine "mansio" (Übernachtungsstation) der via Norica, die im 2. bis frühen 5. Jahrhundert bestand.
Windischgarsten lag zur Zeit seiner Gründung ursprünglich im Südostteil des Herzogtums Bayern an der Pyhrnstraße. Im Zuge der karolingischen Organisation wurde um 800 ein Herrschaftshof geschaffen, der vermutlich, wie der Name verrät (sl. "Waldbergland"), alpenslawische Bevölkerung konzentriert hat. Im 11. Jahrhundert kam dieser Hof als Zentrum eines ausgedehnten Besitzes an das Bistum Bamberg in Franken. Als der Pilgerverkehr während des 1. Kreuzzuges stark zunahm, wurde vom Hof, der unter dem Pfarrhofberg lag, eine Hube am Dambachübergang abgespalten.

Eine Kirche wurde wahrscheinlich 1119 geweiht. In den folgenden Jahrzehnten anschwellenden Pilgerverkehrs löste sich der Hof letztlich in Huben und Lehen auf. In dem zum Dorf angewachsenen Ort übernachtete am Palmsonntag 1170 Kaiser Friedrich Barbarossa mit großem Gefolge. Im östlichen Teil des Dorfes formierte sich seit dem 13. Jahrhundert ein Straßenmarkt. Der Ort hieß nun, weil im Tal noch viele Slawen lebten, zum Unterschied von Garsten bei Steyr "Windischgarsten". Damals bestand die Valentinskirche beim Pfarrhofberg, die erst im 17. Jahrhundert gänzlich abkam. Als die Umgebung im Spätmittelalter weitgehend unter die Grundherrschaft Spital am Pyhrn geriet, bildeten Ort und direkte Umgebung eine bambergische "Hofmark", die später (1435) an Spital am Pyhrn verpfändet und schließlich 1688 in die Herrschaft integriert wurde. Bereits 1383 wird Windischgarsten als "Markt" bezeichnet und 1444 erhielt der Ort vom König einen Wochenmarkt verliehen. Der geschäftige Gewerbeort bekam 1462 eine neue große Kirche (St. Maria). In der frühen Neuzeit - der Markt zählte damals über 60 Häuser - brachte die "Proviantwidmung" in der Eisenwurzen einen raschen Aufschwung. Wirren im Zeitalter der Konfessionalisierung und mehrere Brände schadeten aber der Entwicklung. Der Markt der Barockzeit - noch heute sind gediegene Bürgerhäuser dieser Zeit vorhanden - akzentuierte als Mittelpunkt zahlreicher Sensenwerke selbstzufriedene Bürgerlichkeit. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Danach gehörte der Ort wieder zu 'Österreich ob der Enns'. Im 19. Jahrhundert entfaltete sich eine beschauliche Vereinstätigkeit und der Ausbau zentraler Einrichtungen (z.B. Bezirksgericht). Auch der Tourismus setzte ein. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Bei Kriegsende waren 122 Windischgarstner gefallen oder vermisst. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs als Bundesland. Seit 1950 wurde der Wintertourismus belebt, 1951 fanden hier die alpinen und nordischen Staatsmeisterschaften im Schilauf statt. Seit 1964 ist Windischgarsten Luftkurort. Der Ort feierte 1994 die Markterhebung vor 550 Jahren.
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