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St. Pankraz

St. Pankraz im Winter

St. Pankraz

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St. Pankraz - © Gemeinde St. Pankraz

St. Pankraz - Hannes Trinkl

St. Pankraz - © Wilderermuseum

St. Pankraz - © Schneeschuhwandern

St. Pankraz

St. Pankraz im Sommer

 

St. Pankraz, das kleine Dorf am Rande des Nationalpark Kalkalpen ist als jüngste und kleinste Gemeinde der Urlaubsregion Pyhrn-Priel nicht nur bezaubernd sondern auch sehr bekannt.

St. Pankraz ist der Heimatort von Hannes Trinkl – dem ehemaligen Skirennläufer der nach schweren Verletzungen am Beginn seiner Karriere im Jahr 1991 sein erstes Rennen im Alpinen Skiweltcup bestritt. Am 22. Dezember 1993 feierte er seinen ersten von insgesamt sechs Siegen im Skiweltcup. Bei den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano gewann Hannes Trinkl die Bronzemedaille in der Abfahrt. Höhepunkt seiner Laufbahn war der Weltmeistertitel in der Abfahrt bei den Skiweltmeisterschaften 2001 in St. Anton am Arlberg. Im Jahr 2004 beendete Hannes Trinkl seine aktive Karriere.

In St. Pankraz befindet sich das europaweit einzigartige Wilderermuseum St. Pankraz, wo der Besucher auf originelle Weise alles über die Geschichte des Wilderns erfährt. Die auch von Kulturwissenschafter Universitäts-Professor Dr. Roland Girtler gestaltete Ausstellung gibt Einblick sowohl in die „wilden“ Erlebnisse von damals als auch in die Wildererromantik aus alt bekannten Heimatfilmen.

Skiurlaub in St. Pankraz bedeutet Ruhe in intakter Natur, die Skigebiete Höss in Hinterstoder und die Wurzeralm in Spital am Pyhrn liegen nur wenige Autominuten entfernt und bieten sich zum Skifahren und Snowboarden an.

Zu den Sehenswürdigkeiten von St. Pankraz zählt auch die Pfarrkirche des Heiligen Pankratius mit dem barockem Pfarrhof, mehrere Kleindenkmäler und die Teufelskirche (Naturdom).

St. Pankraz

Daten der Gemeinde St. Pankraz

531 m Seehöhe
390 Einwohner
47 km² Gemeindefläche
Geografische Lage:
47° 45' 54'' N, 14° 12' 34'' O

Tourismusinformation:

Pyhrn-Priel Tourismus GmbH
Steyrbrücke 17
4572 St. Pankraz
Tel.: +43 (0)7565/313-33
Fax: +43 (0)7565/313-41
klaus@pyhrn-priel.net
Öffnungszeiten

Gemeindeamt:

Gemeinde St. Pankraz
St. Pankraz 1
4572 St. Pankraz
Tel.: +43 (0)7565/245
Fax: +43 (0)7565/245-4
gemeinde@st-pankraz.at
Öffnungszeiten
Bürgermeister: Manfred Degelsegger

St. Pankraz - © Wilderermuseum

St. Pankraz - © Wilderermuseum

St. Pankraz - © Wilderermuseum

 

Geschichte der
Gemeinde St. Pankraz:

Schon vor den Kelten war die Straße über den Gebirgsstock des Pyhrn in prähistorischer Zeit ein Verkehrsweg, welcher den Norden mit dem Süden verband.
Als das römische Imperium unter Cäsar Octavianus Augustus in den Jahren 16 - 15 v. Chr. bis an die Rhein-Donaulinie als nördliche Reichsgrenze erweitert wurde und dabei auch das heutige Oberösterreich (Noricum) besetzt wurde, baute man auch die schon erwähnte Straße über den Pyhrn als Militärstraße besser aus. Sie stellte die Verbindung zwischen Ovilava (Wels) und Aquilea (Oberitalien) her. Außerdem wurden Herbergen und Stationen zum Übernachten und Wechseln der Pferde errichtet.

Bei einem Hausbau in St. Pankraz (Haslhofer) wurden Münzen sowie Ziegel mit Stempel "LEG II" (Legio secunda italica) gefunden. Weiters dürfte sich in der Nähe des heutigen "Fuchsberges", im Winkel des Zusammenflusses der Teichl mit der Steyr, ein kleines Kastell (Specula) befunden haben. Zweifelsfrei verlief hier die alte Römerstraße ungefähr wie die heutige B 138.

Bischof Otto II von Bamberg, der Gründer des Stiftes Spital am Pyhrn, erhielt von Ottokar, dem Herzog der Steiermark, unter anderem auch einen Wald zwischen der Steyr und der Pießling mit dem Gut im Dorf "Swent" (Mansum in villa Swente). In der Folge entwickelten sich daraus - mit den typischen Rodungsnamen - ein "Swant", "Geswant" und die Ortschaft "Gschwendt", wie der alte Ortsname bis 1800 in den Urbaren und in den amtlichen Belegen sowie im Zehentregister von Kremsmünster ab 1300 aufgezeichnet wurde.

Wie entstand nun der heutige Ortsname St. Pankraz?
Auf dem Platz der heutigen Pfarrkirche stand eine Kapelle, welche dem Eisheiligen St. Pankratius geweiht war. Dieser wurde mit 14 Jahren (304) in Rom enthauptet (das Schwert wurde daher auch als Hauptsymbol im Gemeindewappen aufgenommen).
Im Jahre 1462 wurde dann die Kirche erbaut, welche ebenfalls wieder dem Hl. Pankratius geweiht wurde. Seit dieser Zeit scheinen in den urkundlichen und amtlichen Belegen beide Namen Gschwendt und St. Pankraz bis 1800 gleichzeitig und nebeneinander auf. Man kann also mit gutem Grund das Jahr 1190 als die eigentliche Geburtsstunde von St. Pankraz ("Dorf Swent") bezeichnen.

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