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| Windischgarsten |
 | Windischgarsten im Sommer |

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| | Windischgarsten – die Marktgemeinde ist der größte Ort der Urlaubsregion Pyhrn-Priel. Historische Herrenhäuser und schmucke Geschäfte im Ortszentrum von Windischgarsten sind beliebte Anziehungspunkte und bieten ein vielfältiges Einkaufs- bzw. Unterhaltungsprogramm. Neben den kulturellen Highlights wie zum Beispiel dem Arkadenhof Lechner oder dem Heimatmuseum wird hier ein umfangreiches Angebot an Sport- und Freizeitmöglichkeiten geboten. Ob Freibad oder Hallenbad, Tennisplatz oder Beachvolleyballplatz – langweilig wird Ihnen hier bestimmt nicht. Für jene, die gerne auf Schusters Rappen unterwegs sind, bieten sich unter anderen zwei geschichtliche Themenwege wie der Millionenweg oder der Proviantweg sowie der neu umgestaltete Landschaftspark mit geologischem Lehrpfad. Ein Ausflugsziel der Extraklasse ist der Erlebnisberg Wurbauerkogel. Bekannt wurde dieser einst durch den nostalgischen Sessellift der direkt vom Ortszentrum auf den Hausberg von Windischgarsten hinaufführt und die zweitlängste Sommerrodelbahn Österreichs. Heute zieren zwei weitere Highlights dieses im wahrsten Sinne des Wortes erlebnisreichen Berg. Auf der Bergstation befindet sich der neue Panoramaturm der Ihnen einen Ausblick auf 21 Zweitausender gewährt und mit einer äußerst interessanten Ausstellung inklusive Felsenkino über den Nationalpark Kalkalpen lockt. Im Tal wartet eine 800 Meter lange, allwettertaugliche Alpenachterbahn, der so genannte Alpine Coaster der mit Kreisel, Steilkurven und Jumps für actionreiche Abenteuer sorgt. Mit dem Kulturhaus Römerfeld steht auch den zahlreichen Veranstaltungen der Region nichts mehr im Wege. Das Veranstaltungszentrum mit einem Saal für ca. 500 Personen ist Austragungsort zahlreicher Vorstellungen, Aufführungen, Konzerten, Lesungen usw. und hat sich innerhalb kürzester Zeit auch außerhalb der Region einen Namen gemacht. So findet hier zum Beispiel jährlich das Kleinkunstfestival mit hochkarätigen Besetzungen wie Hader, Düringer & Co statt. Zu einer fixen Institution im Veranstaltungskalender der Region zählt auch das Internationale Lederhosentreffen und das VW-Käfertreffen welches traditionell am letzten Juli Wochenende stattfindet. Ausgefallene Trachten, traditionelles Handwerk, ein vielfältiges musikalisches Rahmenprogramm und dröhnende Motoren stehen hier im Vordergrund und sorgen Jahr für Jahr für großes Aufsehen. | | | | 
| | Daten der Marktgemeinde Windischgarsten602 m Seehöhe 2.350 Einwohner 5 km² Gemeindefläche Geografische Lage: 47° 43' 16'' N, 14° 19' 51'' O | | | | Tourismusinformation:Pyhrn-Priel Tourismus GmbH Hauptstraße 28 4580 Windischgarsten Tel.: +43 (0)7562/5266 Fax: +43 (0)7562/5266-10 info@pyhrn-priel.net Öffnungszeiten | | Gemeindeamt:Marktgemeinde Windischgarsten Hauptstraße 5 4580 Windischgarsten Tel.: +43 (0)7562/5255-0 Fax: +43 (0)7562/5255-25 gemeinde@windischgarsten.ooe.gv.at Öffnungszeiten Bürgermeister: Ing. Norbert Vögerl | | | | 


| | Geschichte der Marktgemeinde Windischgarsten:Das römische Windischgarsten "Gabromagus" (= Bocksfeld) lag im SW des Ortes ("Hafnerfeld") und war eine "mansio" (Übernachtungsstation) der via Norica, die im 2. bis frühen 5. Jahrhundert bestand. Windischgarsten lag zur Zeit seiner Gründung ursprünglich im Südostteil des Herzogtums Bayern an der Pyhrnstraße. Im Zuge der karolingischen Organisation wurde um 800 ein Herrschaftshof geschaffen, der vermutlich, wie der Name verrät (sl. "Waldbergland"), alpenslawische Bevölkerung konzentriert hat. Im 11. Jahrhundert kam dieser Hof als Zentrum eines ausgedehnten Besitzes an das Bistum Bamberg in Franken. Als der Pilgerverkehr während des 1. Kreuzzuges stark zunahm, wurde vom Hof, der unter dem Pfarrhofberg lag, eine Hube am Dambachübergang abgespalten. |
| Eine Kirche wurde wahrscheinlich 1119 geweiht. In den folgenden Jahrzehnten anschwellenden Pilgerverkehrs löste sich der Hof letztlich in Huben und Lehen auf. In dem zum Dorf angewachsenen Ort übernachtete am Palmsonntag 1170 Kaiser Friedrich Barbarossa mit großem Gefolge. Im östlichen Teil des Dorfes formierte sich seit dem 13. Jahrhundert ein Straßenmarkt. Der Ort hieß nun, weil im Tal noch viele Slawen lebten, zum Unterschied von Garsten bei Steyr "Windischgarsten". Damals bestand die Valentinskirche beim Pfarrhofberg, die erst im 17. Jahrhundert gänzlich abkam. Als die Umgebung im Spätmittelalter weitgehend unter die Grundherrschaft Spital am Pyhrn geriet, bildeten Ort und direkte Umgebung eine bambergische "Hofmark", die später (1435) an Spital am Pyhrn verpfändet und schließlich 1688 in die Herrschaft integriert wurde. Bereits 1383 wird Windischgarsten als "Markt" bezeichnet und 1444 erhielt der Ort vom König einen Wochenmarkt verliehen. Der geschäftige Gewerbeort bekam 1462 eine neue große Kirche (St. Maria). In der frühen Neuzeit - der Markt zählte damals über 60 Häuser - brachte die "Proviantwidmung" in der Eisenwurzen einen raschen Aufschwung. Wirren im Zeitalter der Konfessionalisierung und mehrere Brände schadeten aber der Entwicklung. Der Markt der Barockzeit - noch heute sind gediegene Bürgerhäuser dieser Zeit vorhanden - akzentuierte als Mittelpunkt zahlreicher Sensenwerke selbstzufriedene Bürgerlichkeit. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Danach gehörte der Ort wieder zu 'Österreich ob der Enns'. Im 19. Jahrhundert entfaltete sich eine beschauliche Vereinstätigkeit und der Ausbau zentraler Einrichtungen (z.B. Bezirksgericht). Auch der Tourismus setzte ein. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Bei Kriegsende waren 122 Windischgarstner gefallen oder vermisst. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs als Bundesland. Seit 1950 wurde der Wintertourismus belebt, 1951 fanden hier die alpinen und nordischen Staatsmeisterschaften im Schilauf statt. Seit 1964 ist Windischgarsten Luftkurort. Der Ort feierte 1994 die Markterhebung vor 550 Jahren. | |
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