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| St. Pankraz |
 | St. Pankraz im Sommer |

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| | St. Pankraz ist die jüngste und kleinste Gemeinde der Urlaubsregion Pyhrn-Priel und liegt am südlichen Ende des Klausersees. Die Teichl bzw. das Teichltal prägen im Sommer die intakte und ruhige Natur und Landschaft von St. Pankraz. Die schöne Umgebung von St. Pankraz ist ideal für einen Wanderurlaub und Radurlaub, aber auch zum Fischen und Reiten bietet sich das Dorf das an den Nationalpark Kalkalpen grenzt, an. Bekannt ist St. Pankraz nicht nur als der Heimatsort von Ski-Abfahrtsweltmeister Hannes Trinkl, jedoch auch das europaweit einzigartige Wilderermuseum St. Pankraz, wo der Besucher auf originelle Weise alles über die Geschichte des Wilderns erfährt. Die auch von Kulturwissenschafter Universitäts-Professor Dr. Roland Girtler gestaltete Ausstellung gibt Einblick sowohl in die „wilden“ Erlebnisse von damals als auch in die Wildererromantik aus alt bekannten Heimatfilmen. Zu den Sehenswürdigkeiten von St. Pankraz zählt auch die Pfarrkirche des Heiligen Pankratius mit dem barockem Pfarrhof, mehrere Kleindenkmäler und die Teufelskirche (Naturdom). | | | | 
| | Daten der Gemeinde St. Pankraz531 m Seehöhe 390 Einwohner 47 km² Gemeindefläche Geografische Lage: 47° 45' 54'' N, 14° 12' 34'' O | | | | Tourismusinformation:Pyhrn-Priel Tourismus GmbH Steyrbrücke 17 4572 St. Pankraz Tel.: +43 (0)7565/313-33 Fax: +43 (0)7565/313-41 klaus@pyhrn-priel.net Öffnungszeiten | | Gemeindeamt:Gemeinde St. Pankraz St. Pankraz 1 4572 St. Pankraz Tel.: +43 (0)7565/245 Fax: +43 (0)7565/245-4 gemeinde@st-pankraz.at Öffnungszeiten Bürgermeister: Manfred Degelsegger | | | | 


| | Geschichte der Gemeinde St. Pankraz:Schon vor den Kelten war die Straße über den Gebirgsstock des Pyhrn in prähistorischer Zeit ein Verkehrsweg, welcher den Norden mit dem Süden verband. Als das römische Imperium unter Cäsar Octavianus Augustus in den Jahren 16 - 15 v. Chr. bis an die Rhein-Donaulinie als nördliche Reichsgrenze erweitert wurde und dabei auch das heutige Oberösterreich (Noricum) besetzt wurde, baute man auch die schon erwähnte Straße über den Pyhrn als Militärstraße besser aus. Sie stellte die Verbindung zwischen Ovilava (Wels) und Aquilea (Oberitalien) her. Außerdem wurden Herbergen und Stationen zum Übernachten und Wechseln der Pferde errichtet. Bei einem Hausbau in St. Pankraz (Haslhofer) wurden Münzen sowie Ziegel mit Stempel "LEG II" (Legio secunda italica) gefunden. Weiters dürfte sich in der Nähe des heutigen "Fuchsberges", im Winkel des Zusammenflusses der Teichl mit der Steyr, ein kleines Kastell (Specula) befunden haben. Zweifelsfrei verlief hier die alte Römerstraße ungefähr so wie die heutige B 138. |
Bischof Otto II von Bamberg, der Gründer des Stiftes Spital am Pyhrn, erhielt von Ottokar, dem Herzog der Steiermark, unter anderem auch einen Wald zwischen der Steyr und der Pießling mit dem Gut im Dorf "Swent" (Mansum in villa Swente). In der Folge entwickelten sich daraus - mit den typischen Rodungsnamen - ein "Swant", "Geswant" und die Ortschaft "Gschwendt", wie der alte Ortsname bis 1800 in den Urbaren und in den amtlichen Belegen sowie im Zehentregister von Kremsmünster ab 1300 aufgezeichnet wurde. Wie entstand nun der heutige Ortsname St. Pankraz? Auf dem Platz der heutigen Pfarrkirche stand eine Kapelle, welche dem Eisheiligen St. Pankratius geweiht war. Dieser wurde mit 14 Jahren (304) in Rom enthauptet (das Schwert wurde daher auch als Hauptsymbol im Gemeindewappen aufgenommen). Im Jahre 1462 wurde dann die Kirche erbaut, welche ebenfalls wieder dem Hl. Pankratius geweiht wurde. Seit dieser Zeit scheinen in den urkundlichen und amtlichen Belegen beide Namen Gschwendt und St. Pankraz bis 1800 gleichzeitig und nebeneinander auf. Man kann also mit gutem Grund das Jahr 1190 als die eigentliche Geburtsstunde von St. Pankraz ("Dorf Swent") bezeichnen. | |
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