Wasserklotz

Gehzeit: Aufstieg 2 - 2,5 Std., Abstieg 1,5 - 2 Std.
Schwierigkeitsgrad: rot - Einfache Bergwanderung auf Forststraßen und guten Stiegen, im Gipfelbereich sind jedoch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.
Einkehrmöglichkeiten: Zickerreith, Hanslalm, Puglalm, Spitzenbergeralm und Karlhütte
Der Wasserklotz ist ein Aussichtsberg im südlichen Hintergebirge mit einer Rundsicht auf 54 Zweitausender-Berggipfel.

Der Wasserklotz erhebt sich ganz im Süden des Reichraminger Hintergebirges. Wer ihn ersteigt, wird mit einer überraschend weiten Aussicht belohnt: Im Westen zeigen sich das Tote Gebirge mit dem Großen Priel und das Sengsengebirge mit seinen einsamsten Bereichen, im Süden tritt die Zackenreihe der Haller Mauern auf, im Osten erscheinen die Gesäuseberge, das Hochschwabgebiet und das Ötscherland, und im Norden breiten sich endlose Wälder gegen das Ennstal hin aus - an ganz klaren Tagen in weiter Ferne flankiert vom Böhmerwald und den Waldviertler Hügeln.

Wegbeschreibung: Hinter der Zickreith-Hütte am Hengstpaß bei Rosenau zweigt eine Forststraße nach Norden ab, die zum Waldrand und hoch über einem Graben zur Wiese der Kreuzau hinaufführt. Geradeaus weiter, wieder durch Wälder aufwärts und unter dem Zeitschenberg vorbei (bei allen Abzweigungen gerade auf der markierten Forststraße bleiben).

Bald erreicht man die Weiden der Dörflmoaralm und der zur Almzeit bewirtschafteten Hanslalm. Hier rechts abzweigen und auf dem beschilderten Wanderweg quer durch den Wiesenhang zum Ahornsattel weiter gehen. Beim Ahornsattel rechts auf einem markiertem Waldpfad in Kehren neben einer Rinne empor. Im steilen Aufstieg erreicht man das Gipfelkreuz vom Wasserklotz.

Der Abstieg vom Wasserklotz erfolgt auf der anderen Seite des Gipfels über markierten Steig durch den Wald.





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