Lebkuchendorf Spital am Pyhrn

Sonderausstellung im Österreichischen Felsbildermuseum
Dachschindeln aus Keksen, Gartentore aus Schokolade, Zäune aus Rohzucker - die Bewohner von Spital am Pyhrn bauten ihr Dorf aus Lebkuchen nach.

© Felsbildermuseum / Haijes
Einfamilienhäuser, Bauernhöfe mit Stallgebäuden, Tieren und Arbeitsgeräten, ganze Wohnsiedlungen, Kindergarten, Schule, Hotels, Feuerwehr, öffentliche Gebäude und Geschäfte - gut 200 Bauwerke wurden maßstabsgetreu nachgebildet.

Die Stiftskirche mit dem Stiftsgebäude, die Kirche St. Leonhard und viele Kleindenkmale zählen ebenso zu den Kunstwerken aus Lebkuchen.


Öffnungszeiten:
1. Mai - 15. Oktober und 1. Dezember - 30. April
Dienstag und Sonntag von 14.00 - 17.00 Uhr
Mittwoch und Donnerstag von 10.00 - 17.00 Uhr


Eintritt: (inkl. Felsbildermuseum)
Erwachsene: € 4,40
Erwachsene ermäßigt (Gruppen, Senioren, Studenten): € 3,60
Familien: € 9,--
Kinder: € 2,--
Lebkuchendorf Spital am Pyhrn


Kontakt:
Österreichisches Felsbildermuseum
Verein für Kultur und Geschichte
4582 Spital am Pyhrn, Stiftsplatz 1
Tel. und Fax: +43 7563 318
office@lebkuchendorf.at
www.felsbildermuseum.at


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Im Shop bei der Ausstellung erhalten Sie nicht nur Lebkuchen, sondern auch eine DVD die Sie bequem zu Hause durch die Ausstellung führt.


Die Vorgeschichte und Idee:
Ziel war es, ein Dorf aus Lebkuchenhäusern aufzubauen. Dabei zeigten sich die wahren Ausmaße des Dorfes und soviel kann verraten werden, es ist riesig!
Alle Objekte sind mit sehr viel Liebe und Einfallsreichtum erstellt worden. Das Basteln machte viel Freude und am Ende wurde alles zu einem großen Ganzen zusammengetragen. Die Ortsbewohner (die des richtigen Dorfes Spital) organisierten und engagieren sich selbständig, damit das Dorf, die eigene Straße oder die Hausgruppe in der man lebt, möglichst komplett als Lebkuchendorf gebaut wurde. Die Bereitschaft sich gegenseitig zu helfen oder Hilfe nachzufragen bereicherte auch das gesamte Dorfleben.
Lebkuchenhäuser verströmen einen angenehmen Duft und sind bezaubernd anzuschauen. Es ist eine Bastelarbeit, bei der oft die ganze Familie mit Begeisterung mitarbeitet und Geschick sowie Kreativität beweist. Die "Bauarbeiten" sind oft Teil der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest, für Jung und Alt.

1985 gab es in Spital am Pyhrn bereits die Aktion „Schneemänner". Auch anfangs skeptischere Ortsbewohner konnten sich der Begeisterung nicht entziehen und plötzlich entstanden überall im Ort, ungeplant und spontan, Schneemänner und Schneemanngruppen. Auch Jahre danach ist die Faszination dieser gemeinschaftlichen Aktion noch zu spüren, wenn das Gespräch darauf kommt.

2002 entstand daraufhin die Idee, ein ganzes Dorf aus Lebkuchen zu bauen. Die Leiterinnen des Felsbildermuseums erklärten sich bereit, die Räumlichkeiten für den Aufbau bereit zu stellen. Auch der Tourismusverband und die Gemeinde griffen diese Idee auf und so kam es 2005 zur Realisierung des tollen Projekts!


Chronologie:
  • Advent 2002: Initialidee
  • 2003 bis 2004 Sickerphase
  • Im Herbst 2004 wurde das Projekt noch einmal verschoben, da die Zeit bis zum Advent bereits zu kurz war.
  • Sommer 2005: konkrete Gespräche im örtlichen Tourismusrat der Gemeinde Spital am Pyhrn.
  • August 2005: Das Projekt wird im Tourismusrat beschlossen.
  • September 2005: Erste Vorstellung in den Gemeindenachrichten.
  • Oktober 2005: Arbeitssitzung mit 20 Teilnehmern, die Durchführung wird konkretisiert.
  • Anfang November: Erste Häuser sind fertig und es beginnt der Erfahrungsaustausch!
    Immer wieder werden kurzfristig Besprechungen abgehalten, damit Baulücken geschlossen werden können.
  • Mai 2006: Beschluss, die Ausstellung Lebkuchendorf Spital am Pyhrn im Winter 2006/2007 zu wiederholen!
  • Oktober 2006: 40 Lebkuchenhäuser wurden auf der Modellbaumesse in Wien 53.000 Besuchern präsentiert.



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