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Schiederweiher Hinterstoder
© Pilgerstorfer
Auf mehreren leichten Wanderwegen kann man das Gebiet rund um den Schiederweiher erkunden. Auch Angler finden sich hier gerne ein, um in dieser herrlichen Umgebung ihrem Hobby nachzugehen. In den Sommermonaten finden direkt am See immer wieder kulturelle Veranstaltungen statt.
Selbst im Winter ist das Wandern auf präparierten Wegen durch das tief verschneite Schiederweiher-Gebiet ein einzigartiges Naturerlebnis.
Der Schiederweiher wurde 1897 bis 1902 von k. & k. Hofbaumeister Johann Schieder von Friedrich Eckbrecht Graf von Dürkheim-Montmartin errichtet.
Um der zunehmenden Verlandung und Veralgung Einhalt zu gebieten, wurde von der Gemeinde Hinterstoder mit Unterstützung der öffentlichen Hand und dem Eigentümer, Carl Herzog von Württemberg, in den Wintermonaten 2004/05 ein umfangreiches Sanierungsprojekt durchgeführt.
Die Wehranlage des Schiederweiher beim Zulauf samt Einlaufbauwerk wurden erneuert. Entlang des Dammes errichtete man Ufersicherungen und stellte das Wehr beim Auslauf nach den ursprünglichen Plänen wieder her. Entlang des bekannten Polsterlucken-Wanderweges wurden Sicherungsmaßnahmen vorgenommen und eine Aussichtsplattform gestaltet.
Bei den Ausbaggerungsarbeiten vom Schiederweiher fielen beträchtliche Schlammmengen von rund 11.000 m3 an, die im Einvernehmen mit der Wasserrechts-, Forst- und Naturschutzbehörde auf umliegende Flächen verfrachtet wurden. Bei den Sanierungsarbeiten lag das Hauptaugenmerk auf ökologischer Verträglichkeit – so blieben die Schilfgürtel und Flachuferbereiche weitgehend unberührt.
Der Fischbestand im Schiederweiher wurde vor Beginn der Sanierungsarbeiten mittels Netzfischerei erheblich reduziert. Die verbleibenden Fische wurden zum Großteil in einen Nahe gelegenen Teich zur Überwinterung gebracht, der Rest bei der Öffnung des Wehres in die Steyr „entlassen“. Ungebetene Gäste (Fischotter) haben die Fische im Winterungsteich um zwei Drittel reduziert. Ein Großteil der im Sediment lebenden Fischnahrung ging durch die Ausbaggerung verloren.
Im Schiederweiher wird nunmehr der Fischbestand mit heimischen, standortgerechten Jungfischen – Bachforellen aus der Region (Urforelle) sowie Reinanken und Seesaiblingen – neu aufgebaut. Die ökologische Vielfalt wird mit Kleinfischen (Elritzen) und Krebsen (Edelkrebs, Steinkrebs) gewahrt.
Selbst im Winter ist das Wandern auf präparierten Wegen durch das tief verschneite Schiederweiher-Gebiet ein einzigartiges Naturerlebnis.
Der Schiederweiher wurde 1897 bis 1902 von k. & k. Hofbaumeister Johann Schieder von Friedrich Eckbrecht Graf von Dürkheim-Montmartin errichtet.
Um der zunehmenden Verlandung und Veralgung Einhalt zu gebieten, wurde von der Gemeinde Hinterstoder mit Unterstützung der öffentlichen Hand und dem Eigentümer, Carl Herzog von Württemberg, in den Wintermonaten 2004/05 ein umfangreiches Sanierungsprojekt durchgeführt.
Die Wehranlage des Schiederweiher beim Zulauf samt Einlaufbauwerk wurden erneuert. Entlang des Dammes errichtete man Ufersicherungen und stellte das Wehr beim Auslauf nach den ursprünglichen Plänen wieder her. Entlang des bekannten Polsterlucken-Wanderweges wurden Sicherungsmaßnahmen vorgenommen und eine Aussichtsplattform gestaltet.
Bei den Ausbaggerungsarbeiten vom Schiederweiher fielen beträchtliche Schlammmengen von rund 11.000 m3 an, die im Einvernehmen mit der Wasserrechts-, Forst- und Naturschutzbehörde auf umliegende Flächen verfrachtet wurden. Bei den Sanierungsarbeiten lag das Hauptaugenmerk auf ökologischer Verträglichkeit – so blieben die Schilfgürtel und Flachuferbereiche weitgehend unberührt.
Der Fischbestand im Schiederweiher wurde vor Beginn der Sanierungsarbeiten mittels Netzfischerei erheblich reduziert. Die verbleibenden Fische wurden zum Großteil in einen Nahe gelegenen Teich zur Überwinterung gebracht, der Rest bei der Öffnung des Wehres in die Steyr „entlassen“. Ungebetene Gäste (Fischotter) haben die Fische im Winterungsteich um zwei Drittel reduziert. Ein Großteil der im Sediment lebenden Fischnahrung ging durch die Ausbaggerung verloren.
Im Schiederweiher wird nunmehr der Fischbestand mit heimischen, standortgerechten Jungfischen – Bachforellen aus der Region (Urforelle) sowie Reinanken und Seesaiblingen – neu aufgebaut. Die ökologische Vielfalt wird mit Kleinfischen (Elritzen) und Krebsen (Edelkrebs, Steinkrebs) gewahrt.

